Gruseln auf 16 mm

Gruseln. Was für ein schönes Wort. Aber sagt man gruseln überhaupt noch? Der Film war so arg, ich hab mich voll gegruselt? Vielleicht wird das Wort ja heute bei Nightmares wiederauferstehen. Um 23.59 Uhr (richtig, kurz vor Beginn der Geisterstunde) kann man im Filmcasino absolute Klassiker des fantastischen Films sehen, darunter The Mummy (1932), The Wolf Man (1941), Tarantula (1955) sowie das Hitchcock-Spätwerk Frenzy (1972). Super für alle, die schnell geschnittene Slasher nicht aushalten, mehr über die Wurzeln des Horror-Genres erfahren möchten oder die Worte „geiler Trash“ und „voll ironisch“ gerne in einem Satz verwenden.

Vielleicht solltet ihr nicht alleine ins Kino.

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere an dieser Vorstellung: Die Kultfilme werden in neunminütigen Versionen gezeigt. Die Kürzungen wurden in den 1960/70ern  auf 8 und 16 mm produziert. Aber nicht als x-beliebiger Fan-Cut, sondern original von den Regisseuren oder ihren Cuttern für den Hausgebrauch. Zusammengestellt hat das Gastprogramm Christoffer Olofsson vom internationalen Kurzfilmfestivals in Uppsala, Schweden.

Wir haben euch gewarnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gezeigt werden die Filme – so wie es sich gehört – auf 16 mm. Mit Schlieren, Staubartefakten und verblassenden Bildern, die manchmal (blutig) rot eingefärbt sind. So sollten sie gesehen werden, bevor es zu spät ist. (Und es irgendwann nur noch die Brendan-Fraser-Version der Mumie gibt). Auch eine Art von Horror.

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